Kapitel 10: Der Saboteur

Mars, 15. Juli 2027. 14:00 Uhr.

Der Kontrollraum der Station flackerte, die Drachensysteme glitchen unter dem Einfluss des Splitters.

John Mitchell stand fest, ein Kommandant in Kontrolle, sein Vertrauen in Xiaotong Zheng unerschütterlich. „Zheng, was verursacht den Stromausfall?“

Xiaotongs Verstand raste, ihr Genie ein Trumpf, ihr Kopf stets überragend, anziehend in ihrem eleganten Wissenschaftsoffiziersanzug, jeden Blick anziehend.

Sie scannte die KI-Protokolle, ihr glatter Dutt glühte im Runenlicht. „Es ist Absicht, Mitchell. Jemand leitet die Energie um.“ Ihre Stimme war schneidig und forderte Aufmerksamkeit.

Juri Leonow verschränkte die Arme und grinste. „Ein Verräter? Hier? Jetzt hab ich alles gesehen.“

Elias Moretti schob seine Brille hoch, nervös. „Wer würde das tun? Wir sind ein Team!“

Rachel Voigts Augen verengten sich, die Leuchtpistole in der Hand. „Jemand mit Todessehnsucht.“

Anika Sharma überprüfte die Kommunikationsprotokolle. „Nachrichten zur Erde – verschlüsselt. Aus diesem Raum.“

Kenji Satos Finger erstarrten an seinem Headset. „Das ist… meine Station.“

Li Wei starrte ihn an, das KI-Panel sprühte Funken. „Du, Sato? Du lässt meine Systeme abstürzen?“

Sarah Carter trat ein, ihre Stimme ruhig. „Lasst uns keine voreiligen Schlüsse ziehen.“

Mikael Heikkinen kicherte von der Tür. „Das Drama ist besser als ein Film.“

Xiaotongs Tablet piepte. „Es ist nicht Sato. Das Signal ist gefälscht – jemand will ihm was anhängen.“

Sie wandte sich an John, ihre Zuversicht elektrisierend. „Wir müssen es jetzt zurückverfolgen.“

Mitchell nickte, sein Ton gefasst. „Mach das, Zheng. Leonow, Voigt, durchsucht die Mannschaftsquartiere. Sato, du kommst mit mir.“

Juri grinste, den Schneidbrenner bereit. „Zeit, Detektiv zu spielen, was?“

Die Lichter dämpften sich, ein Schatten bewegte sich auf den Kameras. Xiaotongs Augen fixierten den Bildschirm. „Da – jemand ist im Systemzentrum!“

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